52. BELMOT Oldtimer-Grand-Prix Nürburgring Sunshine and Rain, Sonnenschein und Regen – Altfrid Heger sichert dem Traditionsteam Maxi Klein einen Doppelsieg_0681

© netzwerkeins GmbH, Carsten Krome

Zwei Triumphe für Teamgründer und Rallye-Spezialist Anton Werner, derer vier für Altfrid Heger: Es läuft gut für das Traditionsteam Maxi Klein mit Sitz im bayerischen Ingolstadt, das sich der Marke mit den vier Ringen verschrieben hat. Mit zwei Audi 200 Quattro turbo, der eine blütenweiß, der andere in leuchtendem Orange lackiert, tritt das Duo bei den “Tourenwagen Golden Ära” an. Vor dem Auftritt auf dem 7.004 Meter langen Hochgeschwindigkeitskurs im belgischen Spa-Francorchamps blieb dem Einsatzteam nur wenig Zeit, sich auf den Lorbeeren des 52. BELMOT Oldtimer-Grand-Prix auf dem Nürburgring vor vier Wochen auszuruhen. Zwar konnte Altfrid Heger dort einen sauberen Doppelsieg einfahren, doch am Schwesterfahrzeug von Anton Werner ging bereits am Trainingsfreitag das Schwungrad in die Brüche, was zum vorzeitigen Rückzug des einstigen Nordschleifen-Langstreckenrenners führte.

Die Fragmente des zerbrochenen Schwungrades schossen wie Projektile durch die Karosserie und hinterließen ein Lochbild, das zwischen den beiden Rennterminen wieder instandgesetzt werden musste. Doch schon vor einer Woche äußerte Anton Werner bei den “Tourenwagen Legenden” in der Motorsport Arena Oschersleben – dort steuerte der Fünfzylinder-Liebhaber einen Audi Quattro Gruppe 4/1981 – der zweimalige Siegerwagen in dieser Saison sei wieder startklar vorbereitet. “Meine Mannschaft hat sämtliche Spuren beseitigt”, bestätigte der einstige Rallye-Pilot, “nun könnte es durchaus mit der Wiederholung meines Vorjahressieges in Spa-Francorchamps klappen.” Hintergrund: Am 27. April des vergangenen Jahres setzte sich Anton Werner bei der Spa Summer Trophy im Sprintrennen der “Tourenwagen Legenden” durch. Im wie gewohnt dicht besetzen Starterfeld der “Tourenwagen Golden Ära” haben er und Altfrid Heger alle Chancen, dem Traditionsteam Maxi Klein nach sechs Erfolgen im Laufe der Saison weitere Glanzlichter zu bescheren.
“Schaun mer mal”, blickt Anton Werner der Vollgas-Symphonie vor den dunklen Wäldern der Ardennen mit einem Augenzwinkern entgegen.
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