2001 – das erste Jahr der V8STAR: Jaguar gegen Opel, Routine gegen Jugend.
Ex-Motorrad-Weltmeister und Formel-1-Star Johnny Cecotto macht sein Meisterstück, erster Teil.
Im Premierenjahr 2001 umfasst die V8STAR-Saison neun Doppelveranstaltungen mit insgesamt 18 Rennsektionen, die auf den zu jener Zeit beliebtesten Rundkursen in Deutschland und Österreich ausgetragen werden.
An jedem der neun Rennwochenenden findet eine Top-8-Qualifikation nach einem innovativen Modus statt, um die Startaufstellung festzulegen. 2001 schließt sich ein Hauptrennen über insgesamt 70 Minuten an, später wird es auf 50 Minuten verkürzt. Es besteht aus jeweils zwei Sequenzen, unterbrochen von einer Neutralisationsphase mit verpflichtendem Boxenstopp und Reifenwechsel – beides mit eigener Wertung. Es sind die Teams, die Mannschaften, die stärker in den Fokus gerückt werden sollen.
Johnny Cecotto dominiert zu Beginn der Saison 2001 mit Siegen sowohl beim Auftaktrennen im Motopark Oschersleben als auch beim Anschlusstermin auf dem Lausitzring. Der Venezolaner stellt damit die Stärke des Opel Omega aus dem Traditionsteam Irmscher unter Beweis, er sichert sich insgesamt fünf von 18 möglichen Triumphen.
Johnny Cecottos Ex-DTM-Fahrerkollege Roland Asch liefert ebenso bemerkenswerte Leistungen im Jaguar S-Type von PoleVision Racing, er sichert sich drei erste Plätze.
Young Professional Marcel Tiemann, Jahrgang 1974 und 27 Jahre jung, ist mit fünf Triumphen noch erfolgreicher als Asch. Auch er vertraut auf die runden Formen des Jaguar S-Type und erweist sich als Johnny Cecottos härtester Verfolger.
Die Gesamtstatistik: fünf Erfolge für Cecotto, drei für Asch und fünf für Marcel Tiemann – eine ausgeglichene, in der Schlussphase der Saison 2001 durchaus dramatische Partie mit entsprechend hohem Unterhaltungs- und PR-Wert.
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