INTERWETTEN Sports Car Challenge (SCC) im Rahmen des 53. Belmot-Oldtimer-Grand-Prix 2026 Nürburgring – Freitag, 7. August 2026
So lief das zweite Qualifying über 15 Minuten: Christian Klien setzt in 1:37.896 Minuten den Konter und die Bestzeit, Marco Fink um 0.470 Sekunden geschlagen
Harter Schlagabtausch der beiden Top-Favoriten im zweiten Qualifying, das die Startreihenfolge des zweiten Sprintrennens am Sonntag um 11.50 Uhr festgelegt hat: Mit dem von der Schweizer Tuner-Legende Heini Mader präparierten, 3.500 ccm großen Cosworth-DFR-Motor des Formel 1-Jahrgangs 1989 setzte sich der Österreicher im gelben INTERWETTEN-PRC WPR66 aus dem Rennstall des Serienbetreibers Emanuel Pedrazza unwiderstehlich in Szene. Marco Fink, im ersten Qualifying noch auf Platz eins, verwies Klien mit einer knappen halben Sekunde Abstand auf Rang zwei.
Hinter den beiden offenen Prototypen der “Open 1”-Kategorie zeigte sich auf den Positionen drei bis fünf das gleiche Bild wie in der ersten Trainingssitzung: Klaus Abbelen im Porsche hatte in 1:39.393 Minuten das LMP3- respektive “Pro 1”-Tandem Jeremy Siffert (Gebhardt-Duqueine D08, 1:39.573 Minuten) und Sven Barth (Ginetta G61, 1:40.033 ) im Griff. .
Auf dem sechsten Gesamtrang schob sich das schwedische Duo Johan Wogel/Philip Viktorson (Ligier JS P320, 1:40.939 Minuten) vor Emma Wigroth mit dem zweiten Gebhardt-Duqueine D08 (1:41.966 Minuten)
An achter Position der Gesamtwertung belegte mit dem urgewaltigen Lola Can Am T70 von Georg Hallau ein weiterer Vertreter der “Classic”-Wertung – in diesem Fall ein Originalfahrzeug aus dem frühen siebziger Jahren. Beeindruckender könnte der Brückenschlag zwischen Klassik und Moderne bei der INTERWETTEN Sports Car Challenge nicht unter Beweis gestellt werden, denn das 20-Wagen-Feld bildet mehr als 50 Jahre Rennsportwagenbau ab und ist damit auch beim 53. Belmot-Oldtimer-Grand-Prix 2026 Nürburgring bestens aufgehoben.
Dennoch präsentieren sich im Feld junge, vielversprechende Nachwuchs-Hoffnungen wie die Schwedin Emma Wigroth, Jeremy Siffert, der Enkel des legendären, 1971 in Brands Hatch tödlich verunglückten “Spätbremsers” Jo Siffert aus der Schweiz oder Leon Dreisser im Ligier “Gen .1”.