INTERWETTEN Sports Car Challenge (SCC) im Rahmen der Red Bull Ring Classics (28. – 30. 08.2026)
Fast zwei Sekunden schneller als die Bestzeit am Freitagnachmittag: Christian Klien kontert mit 1:24.826 Minuten im zweiten Qualifying.
Ein Ausrutscher des Schweden Johan Wogel mit dem silbernen Ligier JS P320 aus der Pro/1-Kategorie führte das vorzeitige Ende der zweiten Qualifikationssitzung am Samstagvormittag herbei. Vier Minuten vor Ablauf der 20-minutigen Zeitenjagd schaltete die Rennleitung die Ampeln auf Rot – damit war das Klassement in Stein gemeißelt und Lokalmatador Christian Klien Trainingsschnellster. Der 51-fache Grand-Prix-Teilnehmer und Peugeot-Werksfahrer bei den 24 Stunden von Le Mans wird das zweite 25-Minuten-Rennen am Sonntag nach der Mittagszeit von der Pole-Position in Angriff nehmen. In 1:24.826 Minuten war der Wahl-Schweizer fast zwei Sekunden schneller als Matthias Lauda am Vortag.
Der 45-jährige Sohn des dreimaligen Formel 1-Weltmeisters Niki Lauda verbesserte sich seinerseits um eine Sekunde auf 1:25.744 Minuten, was den dritten Startplatz im zweiten Rennen bedeutete. Zwischen die beiden INTERWETTEN-PRC WPR 66 mit den 560 PS leistenden Cosworth-DFR-Motoren schob sich Titelverteidiger Marco Fink (Nova Proto NP 01 BMW V8, 1:25.375 Minuten). Die Konsequenz am Sonntag: ein ausgewogenes Bild in der ersten Startreihe.
Neben Matthias Lauda wird im zweiten 30-Minuten-Sprint der dreimalige Le-Mans-Sieger Marco Werner mit dem Norma M2000 des Jahrgangs 2000 ins Rennen gehen. Mit dem 26 Jahre jungen LMP900-Prototypen aus dem Bestand von Georg Hallau hat der gebürtige Dortmunder mit 2.442 Sekunden Rückstand auf Kliens Bestzeit Chancen auf einen Podiumsplatz.
Für den Fünftplatzierten Sven Barth, Erstplatzierter in der Pro/1-Wertung mit dem Ginetta G61, geht es zwei Wochen vor dem Saisonfinale in tschechischen Brünn primär um Meisterschaftspunkte. Sieben nachfolgende Klassenkonkurrenten hatte der Eberbacher Ingenieur sicher im Griff, angeführt vom jungen Schweizer Jeremy Siffert (Duqueine D08), Andreas Fiedler (PRC WPR 60) sowie Johan Wogel aus Schweden.
Ebenfalls aus Schweden angereist, kam Emma Wigroth im zweiten Duqueine D08 auf Gesamtrang neun.
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