V8STAR, Saison 1/2001, Racing Weekend 4/9 | Salzburgring/A | Samstag, 9. Juni 2001 – Gestatten, Robert Lechner! Dominante Vorstellung des Einheimischen.

Die österreichische Runde – der einzige internationale Auftritt im Premierenjahr der neuen Serie – geht auf dem Salzburgring über die Bühne: ein Schauplatz mit ruhmreicher Vergangenheit, nicht zuletzt aufgrund der DTM anno 1988.

PoleVision-Speerspitze Roland Asch (Jaguar S-Type) setzt sich in der Qualifikation vor Ralf Druckenmüller (MRS-Audi) und Johnny Cecotto (Opel) durch. Die Einheimischen Robert Lechner (MIS/Mönninghoff Racing, Vierter) und Karl Wendlinger (Zakspeed Racing, Neunter) begeben sich in eine aussichtsreiche Position.

Das nutzt der Salzburger Lokalmatador Robert Lechner, um mit der silbergrauen Audi-A6-Silhouette von MIS/Ulrich Mönninghoff Racing, einem langjährigen Teilnehmer der Deutschen Formel 3-Meisterschaft, im ersten Rennabschnitt an der Spitze des Feldes zu fahren. Johnny Cecotto und der Südafrikaner Toby Scheckter (PoleVision, Jaguar) komplettieren vor dem “Premio Boxenstopp” das – virtuelle – Podium.

Im zweiten Abschnitt bleibt Robert Lechner unbezwungen. Er triumphiert vor Überraschungsmann Toby Scheckter, einem der Söhne des Formel 1-Weltmeisters von 1979, Jody Scheckter, und Kris Nissen. Der verspätet in die Serie eingestiegene Nordeuropäer mit DTM-Vergangenheit erreicht als Dritter den verbleibenden Podiumsrang – sein erster in der V8STAR.

Robert Lechners Triumph und Kris Nissens dritter Rang – beide mit Audi-A6-Silhouetten – durchbrechen die bisherige Dominanz der Jaguar- und Opel-Karosserien. Eine dritte Karosserieform erweist sich auf dem Hochgeschwindigkeitskurs von den Toren der Mozartstadt Salzburg als siegfähig – gute Nachrichten für alle, die das innovative Format mit wachsender Begeisterung verfolgen.

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