V8STAR, Saison 1/2001, Racing Weekend 3/9 | Nürburgring GP-Kurs, Donnerstag, 24. Mai 2001 – vielbeachtete Eifel-Festspiele im Rahmenprogramm des 24-Stunden-Rennens.

Der dritte Auftritt der V8STAR-Rennserie, vor großer Zuschauerkulisse im Rahmen des 24-Stunden-Klassikers ausgetragen, bestätigt den Aufwärtstrend des neuen Silhouetten-Formats. Erstmals nimmt ein großes Publikum den hochklassigen Sport wahr, den die 19 in der Eifel angetretenen V8STAR-Boliden zu bieten haben.

Auf dem Grand-Prix-Kurs kommt Top-Favorit Johnny Cecotto in der Qualifikation nur auf den fünften Rang hinter Ex-DTM-Champion Kurt Thiim, der ebenfalls mit der Silhouette des Opel Omega an den Start geht – freilich im Saarländer Rennstall „Sagarage“, der sich rund um erfahrene Ex-DTM-Techniker formiert hat. Roland Asch (PoleVision Racing, Zweiter), Marcel Tiemann (Zakspeed Racing, Dritter), Karl Wendlinger (Zakspeed Racing, Vierter) finden sich im Sandwich von Überraschungsmann Kurt Thiim und Titelfavorit Cecotto wieder.

Im ersten Abschnitt kann „Danish Dynamite“ seinen ersten Platz nach der Qualifikation nicht in ein Top-Ergebnis umsetzen. Statt dessen erreicht der Däne mit Wohnsitz in Irrel in der westlichen Eifel auf dem 15. Rang den kollektiven “Premio Boxenstopp” zur Rennmitte.

Das Führungstrio nach dem ersten Abschnitt: Roland Asch (PoleVision Racing, Jaguar S-Type); Johnny Cecotto (Irmscher Motorsport, Opel Omega, Zweiter) und der Wiesbadener Patrick Simon (Grohs Motorsport, Lexus GS) an Position drei. Damit tritt auch der Essener Kult-Rennfahrer und Rennstallbesitzer Harald „Nippel“ Grohs erstmals an vorderster Front in Erscheinung.

Marcel Tiemann, Jahrgang 1974 und seit dem Jahr 2000 mit dem Mercedes-Benz CLK Coupé auch in der DTM im Einsatz, dominiert den zweiten Rennabschnitt und sichert sich 26 wertvolle Meisterschaftspunkte für den Sieg. Sein Teamkollege Karl Wendlinger kommt auf den dritten Platz, Johnny Cecotto auf den zweiten.

Kurt Thiim kann sich als Viertplatzierter rehabilitieren und seine insgesamt gute Vorstellung auf dem Grand-Prix-Kurs des Nürburgrings unterstreichen. Damit sind die Silhouetten von Jaguar und Opel auf den ersten vier Positionen ausgeglichen verteilt.

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