V8STAR, Saison 1/2001, Racing Weekend 6/9 | EuroSpeedway Lausitz, Samstag, 4. August 2001 – das Duell der Best Ager aus der DTM setzt sich fort. vorerst.
Das sechste Racing Weekend der V8STAR-Saison 2001 findet wie schon das zweite auf dem EuroSpeedway Lausitz statt. 20 Piloten nehmen die mitunter weite Reise nach Senftenberg auf sich. Im Schatten der beeindruckenden, vor weniger als einem Jahr eröffneten Haupttribüne zeigt sich nach dem Qualifying ein homogenes Bild in der ersten Startreihe. Zwei Jaguar-Silhouetten nehmen die Positionen an der Spitze des Feldes ein: Roland Asch (PoleVision Racing, Platz eins) und Marcel Tiemann (Zakspeed Racing, Zweiter) verweisen Thomas Mutsch und Kurt Thiim (beide Opel Omega) auf die Ränge drei und vier. Top-Favorit Johnny Cecotto folgt an sechster Stelle. Vor ihm kann Ralf Druckenmüller seine farbenfrohe Audi-A6-Silhouette aus dem MRS-Rennstall von Karsten Molitor und Iris Dorr platzieren.
Roland Asch liegt mit dem PoleVision-Jaguar S-Type zunächst vor Johnny Cecotto, der nach der Qualifikation fünf Positionen aufholen kann. Kurt Thiim (SST Engineering, Opel Omega), Thomas Mutsch (GAG Racing Team, Opel Omega), Ralf Druckenmüller (MRS Workshop, Audi A6) sowie Kris Nissen (1st Choice Racing, Audi A6), sind anfangs auf den Plätzen drei bis sechs zu finden.
Im zweiten Abschnitt des in Summe wie üblich 70 Minuten langen Rennens kontert Cecotto nach dem “Premio Boxenstopp” und geht an Roland Asch vorbei in Führung, die er bis ins Ziel nicht mehr abgibt. Marcel Tiemann, in der Startphase lediglich Achter, ergattert den verbleibenden Podiumsrang.
Formel-3-Aufsteiger Tom Schwister aus Marienhausen (SST Engineering, Opel Omega), Kris Nissen (1st Choice Racing, Audi A6) sowie Langstrecken-Intimus Artur Deutgen aus Mülheim/Ruhr mit dem Lexus GS von Siegfried Ryll belegen die Positionen vier bis sechs. Letzterer wird seinen Fahrzeugbestand im Verlauf der drei Einsatzjahre auf bis zu vier auffällig lackierte Fahrzeuge erweitern.
Drei Mitfavoriten kommen nicht über die volle Distanz: Karl Wendlinger (Zakspeed Racing, Jaguar S-Type), Patrick Simon (Grohs Motorsport, Lexus GS) sowie Robert Lechner (Mönninghoff Racing, Audi A6). Sie gehen bei der Punktvergabe trotzdem nicht ganz leer aus, sondern nehmen wertvolle Meisterschaftspunkte mit.
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