INTERWETTEN Sports Car Challenge (SCC) im Rahmen der Red Bull Ring Classics (28. – 30. 08.2026)

0.123 Sekunden Abstand: Pole-Setter Matthias Lauda und Christian Klien dominieren mit den beiden INTERWETTEN-PRC WPR 66 Cosworth DFR 3.5 das erste Qualifying.

“Junge, hau rein!” Mit diesen Worten verabschiedeten sich die beiden Teamkollegen Matthias Lauda (45) und Christian Klien (43) ins erste Qualifying der INTERWETTEN Sports Car Challenge (SCC) am späten Freitagnachmittag. Lauda setzte die Bestzeit von 1:26.736 Minuten mit dem rot-weißen Exemplar aus dem Rennstall von Pedrazza Racing Cars (PRC) aus Hard am Bodensee.

Titelverteidiger Marco Fink folgte mit 0.213 Sekunden Abstand auf Matthias Lauda im BMW-getriebenen Nova Proto NP 01 in Schlagdistanz, gefolgt vom dreifachen Le-Mans-Sieger Marco Werner mit dem Norma M2000, einem LMP1-Prototypen der frühen 2000er-Jahre aus dem Fundus von Georg Hallau.

Tabellenführer Sven Barth, mit dem Ginetta G61 Nissan V8 in der Pro/1-Kategorie für meist geschlossene Prototypen der Vorreiter, etablierte sich zusammen mit dem jungen Schweizer Jeremy Siffert (Duqueine D08, West Coast Racing, SWE) in der dritten Startreihe.

Die 20-jährige Schwedin Emma Wigroth erreichte als Klassendritte in der Pro/1-Wertung Platz sieben, den sie gegen Andreas Fiedler (PRC WPR 60) verteidigte.

Der Eidgenosse Benjamin Hotz mit dem Bügelbrett-flachen Ligier JS 53 Onroak turbo und der Grazer Lokalmatador Franz Konrad (Ligier JS P320 Nissan V8) komplettierten nicht nur die ersten zehn Plätze In der Gesamtwertung, sondern belegten gleichzeitig die Positionen fünf und sechs in der stark besetzen Pro/1-Konkurrenz.

Insgesamt 17 Fahrzeuge nahmen am ersten Qualifying teil, das mit Jasmin Fiedler (Tatuus) in der Open/2-Klasse für Zweiliter-Sportwagen eine schnelle Dame an erster Stelle notierte. In der Gesamtwertung an 14. Stelle klassiert, ließ sie mit Diego Romanini im INTERWETTEN-PRC NT24 Honda den zweifachen Nürburgring-Sieger hinter sich.

Zwei Rennen über jeweils 30 Runden werden am Wochenende auf dem 4.3 Kilometer langen Red Bull Ring ausgetragen, zusätzlich ein zweites Qualifying am Samstagmorgen, dann auch mit einer professionellen Live-Übertragung.