Eine Kämpfernatur: Der Urschwabe Manfred Winkelhock wurde nur 33 Jahre alt.

Am 11. August 1985 verunglückte der schwäbische Formel-1-Pilot im Kremer-Porsche 962C #110 tödlich. Schauplatz der Tragödie: Mosport in Kanada, eine Rumpelpiste. War es eine Kerbe im Asphalt, die dem rechten Vorderrad eine kleine Delle zufügte und allmählich Luft aus dem Reifen entweichen ließ? War es eine minimale Fertigungstoleranz im Zusammenspiel von Felgenhorn und Pneu? Oder war es gar ein Blackout des zu diesem Zeitpunkt 33-jährigen Profi-Rennfahrers?

33 Jahre nach dem jähen Unfalltod des unvergessenen Porsche-Piloten Manfred Winkelhock am 11. August 1985 im kanadischen Mosport ist die Ursache des Unglücks allem Anschein nach geklärt, und dennoch: Letzte Ungewissheiten halten sich genauso hartnäckig wie der Unglückswagen.