Die Premiere ist geglückt: Zufrieden zogen Sylvia Pietzko und Carsten Krome, gemeinsame Initiatoren und Veranstalter des motorisierten Coaching- und Bergabenteuers myHeaven11 | #BergeVersetzen in den Allgäuer Alpen, am Montag nach dem 21. Jochpass Oldtimer Memorial Bilanz. Anlässlich des Klassiker-Schaulaufens bei Bad Hindelang kombinierten die Netzwerkpartner aus Rödermark und Münster erstmals zwei Erfolgsfaktoren, die nur scheinbar nicht zusammen gehören: Arbeit an inneren mentalen Prozessen durch Coaching, emotional verstärkt und damit letztlich beschleunigt durch das Fahrerlebnis im 240 PS leistenden Porsche 911 S/T 2.5 aus den ganz frühen siebziger Jahren. Und das nur auf den ersten Blick gewagte Konzept ging auf: Die drei ersten TeilnehmerInnen machten sich nicht nur mit neuen, positiv lebensverändernden Impulsen und konkreten Arbeitsergebnissen für ihren beruflichen Alltag auf die Heimreise, sie regten zuvor auch zu weiteren Ausbaustufen und Varianten des Prinzips #BergeVersetzen an. Das Resultat lag auf der Hand: Bereits in den Tagen unmittelbar nach der ersten Durchführung begannen noch vor Ort die vorbereitenden Maßnahmen mit Blick auf die Coachingevent-Saison 2020. Mögliches Motto nach Extrembergsteiger und Abenteurer Reinhold Messner: „Die Berge, die es zu versetzen gilt, sind in unserem Bewusstsein.“

Am 1. Juni 2018 legten sie oben auf der Passhöhe des Sankt Gotthard in der Schweizer Alpen den Grundstein zum motorisierten Coaching- und Bergabenteuer #BergeVersetzen, am 1. Juli 2019 verschickten sie per E-Mail den ersten Newsletter, schalteten eine eigens erstellte Website live, am 11. Oktober 2019 nahmen sie um 15.00 Uhr nachmittags ihre ersten TeilnehmerInnen in Empfang: Sylvia Pietzko und Carsten Krome blicken auf ein gemeinsam inszeniertes und mit Erfolg verwirklichtes Konzept zurück. Auch wenn die Kombination aus professionellem Coaching und Fahrerlebnissen in einem historischen Porsche-Rennwagen, noch dazu in den Allgäuer Alpen, so noch nie dagewesen ist, machte gerade dies den besonderen Reiz der Veranstaltungs-Premiere aus.  Mit dem Organisationsteam des bereits zum 21. Mal ausgetragenen Jochpass-Oldtimer-Memorials, mit der Sonne Imberg als Basislager inmitten der Allgäuer Alpen, dem Tuttlinger Porsche-Rennfahrer Sebastian ‚Baschdi‘ Sommer, dem Einheimischen Joker Kurt Porsche und schließlich mit Resis Brotzeitstube in Bad Oberdorf, waren in vielen Jahren bewährte, verlässliche Partner zugegen, die einen in jeder Hinsicht problemlosen Ablauf der insgesamt vier Tage vor Ort auf durchschnittlich 880 Metern Meereshöhe gewährleisteten.

Veränderte Ausführungsbestimmungen beim 21. Jochpass Oldtimer Memorial kamen dem Workshop #BergeVersetzen sehr entgegen. Denn mit bis zu fünf Wertungsläufen an einem einzelnen Veranstaltungstag bestand die Möglichkeit, den fahraktiven Teil des Programms entsprechend zu komprimieren. „Die Grundüberlegung“, führt Impuls- und Namensgeber Carsten Krome aus, „bestand in einer eindrucksvollen Eröffnung als exklusiver Renntaxi-Fahrgast im rund 240 PS leistenden Porsche 911 S/T 2.5 Gruppe 4 mit Sebastian ‚Baschdi‘ Sommer am Volant – ohne jegliche Fahrhilfen, im Millimeterabstand an hohen, übermächtigen Felswänden entlang, ist das ein pures, ein absolutes Erlebnis.“ Oben im Ziel, im Bergdorf Oberjoch auf 1.136 Metern Meereshöhe, einerseits hochemotional bewegt aber auch sicher angekommen, sollten die Fahrgäste übergangslos in ihr insgesamt dreitägiges Programm von und mit Business Coach Sylvia Pietzko überführt werden. Das Thema: Die Berge in uns – hinderliche Glaubenssätze, mentale Blockaden und Lebensqualität mindernde Selbstsabotage – überwinden. Carsten Krome zu den Hintergründen: „Ich hatte beides schon erlebt – Renntaxi mit ‚Baschdi‘ Sommer und professionelles Coaching mit Sylvia Pietzko. Beides würde ich zu jeder Zeit meinen besten Freunden empfehlen. Aber niemand hatte beides bisher in Verbindung gebracht, Sylvia hatte lediglich in früheren Jahren Business-Coaching im Rahmenprogramm der Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring angeboten – eine gute Idee, die dort jedoch auf eher unfruchtbaren Boden fiel. Die Brücke baute ich schließlich in meinem Kopf, oben auf der Passhöhe des Sankt Gotthard, am 1. Juli 2018 – einen Tag später erschien dazu mein Blog-Beitrag Der Mandolinenspieler. Das war der Anfang vom allem.“

In der Abgeschiedenheit der Sonne Imberg, einem rustikal-gemütlichen Bergsteigerhotel mit moderner Ausrichtung und Ausstattung – sogar mit einer sicheren Tiefgarage für die hochkarätigsten Fahrzeuge – nahm Sylvia Pietzko dann nach der Renntaxifahrt ihre in jeder Hinsicht bewegten TeilnehmerInnen in Empfang. Dem Erlebnis war ein nicht minder stimmungsvoller Auftakt am Freitag, dem 11. Oktober 2019, im Kurhaus von Bad Hindelang vorausgegangen. Seelen – das typische Gebäck der Oberallgäuer – statt Torte, statt Sekt ein Kaffee: In echter, unverstellter (Arbeits-)Atmosphäre stimmten sich die Seminarleiterin, der Co-Trainer und die TeilnehmerInnen aufeinander ein – und stiegen auch direkt tief in die Thematik ein. Nach den ersten teils überraschenden Erkenntnissen ging es hinunter ins inzwischen mit pulsierendem Leben gefüllte Rennfahrerlager des Jochpass Oldtimer Memorials, das im Alltag ein schlichter Busbahnhof ist. Dort erwartete die #BergeVersetzer eine bemerkenswerte Begegnung mit dem himmelblauen Osella PA 20 BMW des 2014 verstorbenen ‚Berglöwen‘ Herbert Stenger aus Sommerkahl. Den legendären Sportpiloten, Europameister und Rekordhalter an zahlreichen Bergen würdigte ein Papp-Aufsteller in Lebensgröße neben seinem originalen Gruppe-CN-Prototypen, dem nun Norman Struckmann die Ehre erwies. Unsterblichkeit unter Rennfahrern – eigentlich ein Dogma, am Jochpass mit spielerischer Leichtigkeit außer Kraft gesetzt. Gesetze der Physik setzte am ersten gemeinsamen Abend ein anderer Star der heimischen Szene außer Kraft: In einer traditionellen Allgäuer Sennküche führte Kurt Porsche, der einzige Starter am Jochpass mit Teilnahmen an allen 21 Veranstaltungen und mehrmaliger Gesamtsieger, beim Kasspatzenessen echte Zaubertricks vor und faszinierte die Runde – ein weiterer nur scheinbarer Gegensatz zwischen den harten Berg- und Motorsportwelten.

Als reguläre, registrierte Copiloten am Jochpass hatten die TeilnehmerInnen vor dem urigen Ausklang des ersten Tages noch die Papierabnahme im Rennbüro zelebriert, ihre Unterschriften geleistet, Startnummern und Eintrittsbändchen entgegengenommen – und schließlich noch ihren schnellen Taxifahrer ‚Baschdi‘ Sommer, den amtierenden Titelträger der National Endurance Series (NES) 500 persönlich kennengelernt. Nach kurzer Beschau des im geschlossenen Transportanhänger angelieferten Porsche mit zweitem Sitz und Sechspunktgurten ging es am späteren Abend zurück in die Sonne Imberg – und zum ersten persönlichen Fazit, der „Perle des Tages“. Diese fiel naturgemäß individuell verschieden aus, aber zwei Aspekte überwogen: Neugier, vermischt mit Vorfreude und der Ahnung, das hier tatsächlich etwas Großes passieren wird. Und so ging es am Samstagmorgen im Frühtau zu Berge, angefangen mit Livestream-Presenter Carsten Krome, der seine Mitfahrt mittels im Porsche installiertem WLAN-Hotspot live und vor allem jederzeit fully connected über Facebook und YouTube übertrug. Dazu muss man wissen, dass dies auf der 6,8 Kilometer langen, 105 Kurven umfassenden und 340 Meter Höhenunterschied überbrückenden in den verschiedenen Felsnischen und Funkschatten bisher nicht gelang. Nach der wie immer vom Publikum entlang der Naturstrecke gefeierten Rückführung der historischen Automobile und Motorräder zurück in den Talort Bad Hindelang, übergab Carsten Krome als erster Passagier die Stafette an die drei Gäste – von denen einer dermaßen beseelt war, dass er sich spontan eine zweite Bergfahrt über die uralte Salzfrächterstraße hinauf nach Ardovara am Ortseingang von Oberjoch wünschte. Auch diesem Wunsch konnte dank Basti Sommers sehr entgegenkommender Crew entsprochen werden, ebenso der Frage nach einer nie geplanten Ausfahrt im eigenen Sportwagen über einen der Pässe der näheren Region, die eine der beliebtesten Urlaubsregionen Deutschlands bei entsprechender Hotellerie und Infrastruktur ist.

Die Koordination mit dem unterdessen voranschreitenden Coaching-Programm von und mit Sylvia Pietzko funktionierte gut und störungsfrei, und so nannte der inzwischen zu einer homogenen Gruppe zusammengewachsene Kreis der TeilnehmerInnen am Abend weitere „Perlen des Tages“: vom Adrenalin-Kick bei durchdrehenden Antriebsrädern und beherztem Gegeneinschlag am Dreispeichen-Volant des minuziös vorbereiteten Porsche über die Eindrücke beim ‚Walk-the-Talk‘, dem Coaching-Spaziergang am Hausberg, bis hin zu ganz individuellen Erkenntnissen aus der Arbeit an sich selbst, so weit erstreckte sich das Spektrum beim Hüttenabend mit Rennfahrerplausch in der Sonne Imberg. Bei strahlendem Herbstwetter – Petrus erwies sich als ein verlässlicher Mitspieler – klang die gemeinsame Zeit am Berg schließlich am Montagvormittag aus. Jede(r) einzelne nahm sein ureigenes Souvenir, sein Learning, mit nach Hause. Sylvia Pietzko fasste ihre Eindrücke von der Premiere am Jochpass so zusammen: „Unsere Idee wurde verstanden und angenommen, unser Konzept hat funktioniert: Die berührende Bergwelt, die dörfliche Fahrerlagerromantik und nicht zuletzt die wie ein Katalysator für das eigene Vorankommen wirkende Renntaxifahrt im historischen Neunelfer, all das ist in einem klassischen Seminarhotel oder in einem Konferenzraum nicht zu bekommen. Carsten und mich vereint unter anderem die quasi lebenslange Leidenschaft für den Motorsport. Nun haben wir unsere Kompetenzen und Erfahrungen zusammengeworfen und etwas Unvergleichliches geschaffen, um Menschen nachhaltig zu ermutigen, zu empowern und ihnen Werkzeuge an die Hand zu geben, damit sie ihren inneren Dämonen Einhalt gebieten können, um ihre Ziele zu erreichen und ihr Leben mehr und mehr selbstwirksam nach ihren Vorstellungen zu gestalten. Der Unterschied zu den – ebenfalls nicht ‚langsamen‘ – Einzelsitzungen in meinem Coaching-Loft Rhein-Main ist signifikant spürbar – #BergeVersetzen zündet wirklich den Turbo und ich hoffe, dass wir auf diese Art für weitere Menschen wirksam werden dürfen!“

Zum guten Schluss kam nicht nur die Frage nach einer Wiederholung auf, sondern auch nach einer Ausbaustufe des Prinzips #BergeVersetzen. Für Carsten Krome eine Aufforderung, noch drei weitere Tage im Allgäu zu bleiben, uralte Fäden wieder aufzunehmen, sich in die logische Fortsetzung des einmal eingeschlagenen Weges hineinzuspüren. Getreu der Messnerschen Devise: „Die Freiheit, aufzubrechen, wohin ich will“, startete er schließlich eine Umfahrung von Allgäu, Lechtal und Bodensee-Region, die des Nachts, mitten auf dem Riedbergpass, mit qualmenden Bremsen und blinkender Service-Intervallanzeige endete. Das Ergebnis: eine Trilogie, die Sylvia Pietzko und Carsten Krome unter dem EU-Dachmarkennamen h11 | my heaven eleven gemeinsam anbieten. Es geht wieder an den Jochpass, natürlich, aber auch ins Bilster Berg Drive Resort im Teutoburger Wald sowie auf eine inspirierende Runde für fahraktive #BergeVersetzer. Pünktlich zu Beginn der Wintersaison in den österreichischen Bundesländern Tirol und Vorarlberg ging nicht nur eine neu geschaffene Website online, sondern auch ein Film auf Reisen. Der Trailer fasst zusammen, was es mit der #BergeVersetzen | Lichtblicke-Tour 2020 über vier Alpenpässe an zwei Tagen auf sich hat: eindrückliche Landschaftsbilder, Kurvenfolgen, Gefälle, Steigungen, Denkanstöße, Coaching-Impulse und eine Keynote bei authentischer Unterbringung weit oberhalb der Baumgrenze, in einer 300 Jahre alten Bergsteiger-Unterkunft – aber schauen Sie doch selbst:

https://www.myheaven11.de

13.-15. März 2020: #BV am Bilster Berg – der Saisonauftakt.

13.-14. Juni 2020: #BV – die Lichtblicke-Tour von und mit Carsten Krome.

16.-20. Oktober 2020: #BV am Jochpass – das Original.

Verantwortlich für den Inhalt: Carsten Krome Netzwerkeins