© Carsten Krome Netzwerkeins

Es war die Kombination aus Doppellader-Schub und Allradantrieb, die Ullis Phantasie beflügelte. Doch die Erhabenheit eines GT2 der Baureihe 993 ist nur mit zwei angetriebenen Hinterrädern und dem Nimbus eines Anlageobjektes zu haben. Ulli, ein Porsche-begeisterter Estrichleger, legte seine persönlichen Vorlieben fest. Vier angetriebene Räder sollten sein Wunschmodell auszeichnen, zwei Abgas-Turbolader und so viele Original-GT2-Komponenten wie möglich. Das einzige Problem: Porsche hatte sich nie zu einer solchen Variante durchringen können. Folglich musste Ulli sie sich bauen lassen, aber von wem? Die Wahl fiel auf einen Anbieter mit imposantem Teilebestand, und es entspann sich eine dieser vielen Geschichten, die das (Porsche-)Leben eben so spielt.

Mit Sammlerfahrzeugen ist Ulli nicht ganz unerfahren. Einst hielt er das Volant eines Porsche 964 turbo S 3,3 Leichtbau in den Händen. Der inzwischen legendäre Sonderfall aus dem Porsche-Werk verfügte noch über einen einzelnen Abgas-Turbolader und K-Jetronic. Entsprechend brachial war sein Schub, mit dem der selbstständige Estrichleger nie so recht auf einen gemeinsamen Nenner kam. Es folgte die Trennung, und im westfälischen Telgte erwartete ihn adäquater Ersatz. Dort hielt Thomas Josef Schmitz einen #Porsche 911 Carrera RS (Typ 993) für ihn bereit – auch das eine Sportausführung. Aufgrund eines 3,8 Liter großen Saugmotors ist sie für Normalfahrer besser geeignet. Und als einen solchen würde Ulli sich beschreiben. Vor rund 35 Jahren machte er sich selbstständig und baute im westfälischen Harsewinkel einen Betrieb auf. Da lag es auf der Hand, dass Nutzfahrzeuge eine größere Rolle spielten als automobile Hochkaräter. Als sich der Handwerker für einen GT2 der Generation 993 zu interessieren begann, riet ihm Thomas Josef Schmitz von einer Anschaffung ab. Statt dessen konstatierte er: „GT2 werden mehr gesammelt als gefahren“ ( … to be continued)

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