V8STAR, Saison 1/2001, Racing Weekend 5/9 | Nürburgring-GP-Kurs, Samstag, 21. Juli 2001 – zweiter Akt der Eifel-Trilogie: Vorentscheidung im Zakspeed-internen Teamduell.

Bei der Rückkehr der V8STAR an den Nürburgring-GP-Kurs unter nunmehr sommerlichen Wetterbedingungen setzt sich mit Ralf Druckenmüller einer der jungen Herausforderer in der Top-8-Qualifikation durch. „Drucki“, nationaler Champion in der Formel Renault 1995 und somit einst in bester Gesellschaft mit zahlreichen späteren Formel-1-Akteuren, setzt sich mitsamt der Audi-Silhouette aus dem MRS-Rennstall von Karsten Molitor und Iris Dorr gegen Roland Asch und Sascha Bert durch. Das auf dem Eifelkurs fast zwangsläufig (mit-)favorisierte Team Zakspeed Racing findet sich auf den Rängen vier (Marcel Tiemann) und sechs (Karl Wendlinger) wieder. Johnny Cecotto steckt mit der besten Opel-Karosserie im Sandwich der beiden weißen Jaguar S-Type aus Niederzissen fest.

Im ersten Rennabschnitt brechen die drei Piloten auf den Plätzen vier bis sechs nach der Qualifikation nach ganz vorne durch. Als das 20 Wagen starke Starterfeld so geschlossen wie planmäßig zum „Goodyear Premio Boxenstopp“ in die Neutralisation geht und damit den ersten Rennabschnitt beschließt, liegt das Zakspeed-Duo Marcel Tiemann und Karl Wendlinger vor Johnny Cecotto in Führung.

Im zweiten Rennabschnitt fällt der einstige Formel 1-Star Karl Wendlinger an die vierte Stelle zurück, während sich Marcel Tiemann als der konsequentere Finisher erweist und hinter Sieger Johnny Cecotto den zweiten Platz belegt.

Dritter wird der am Nürburgring wie gewohnt schlagkräftige Däne Kurt Thiim, DTM-Titelgewinner des Jahres 1986 auf der Rover Vitesse des Aachener Tuners Frieder Nickel. Inzwischen in den Saarländer Opel Omega der Saarländer „Sagarage“-Mannschaft um Toni Plechatsch umgestiegen, zeigt der Reifentestfahrer im Hauptberuf einmal mehr seine starke Form. Einen von vier Ausfällen verzeichnet mit Harald Decker aus Denzlingen ein weiterer V8STAR-Starter mit DTM-Vergangenheit. Auch Patrick Simon, Beckers Rennstall-Kollege bei Grohs Motorsport, muss seine Dienstfahrt vor dem Ablauf der 70-Minuten-Frist nach Unfall vorzeitig beenden.

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