Freud und Leid lagen bei der zweiten Rennveranstaltung des diesjährigen Porsche Sports Cups auf dem Nürburgring eng beieinander. Für das Team a-workx kam es zunächst im Porsche Super Sports Cup zu einer unverschuldeten Kollision mit Ausfallfolgen, am nächsten Tag schrammten Sabine Kessel und Niko Wieth in der Porsche Sports Cup Endurance denkbar knapp an einer Platzierung auf dem Podium vorbei – in der Gesamtwertung wohlgemerkt! Für das gemischte Doppel aus lngolstadt und Wörthsee in Bayern war es ein Wochenende der gemischten Gefühle.

lm Zeittraining des Porsche Super Sports Cups kam es in der wie gewohnt hart umkämpften Konkurrenz der Cup-Klasse zunächst zur Standortbestimmung. Niko Wieth stellte den a-workx-Porsche 911 GT3 Cup mit der Startnummer 88 auf den achten Rang. Sabine Kessel, mit der angestammten #22 unterwegs, erreichte den 17. Startplatz. lm ersten Renndurchgang überstand Niko Wieth eine Schrecksekunde. ln Runde vier drehte sich im Getümmel ein Mitbewerber von der Piste, kam im Umkehrschwung zurück ins dicht gestaffelte Feld – „ja, und da war ich!“, beschrieb Niko Wieth die Situation.

Den Karosseriekontakt konnte er ebensowenig verhindern wie den Ausfall aufgrund der deformierten linken Fahrzeugseite. Nach der ersten Analyse im Fahrerlager stand fest: Reparatur möglich, kein Strukturschaden. Sabine Kessel, nun Solistin, glänzte im zweiten Durchgang mit dem starken neunten Gesamtrang. lm zweiten Sprintrennen des Porsche Super Sports Cups bestätigte sie als Zwölfte ihre gute Form, während Wieth aus bekannten Gründen auf die Teilnahme verzichten musste.

Zum krönenden Abschluss trat das gemischte Doppel mit dem a-workx-Porsche Startnummer #22 in den Einstunden-Rennen der Porsche Sports Cup Endurance an. Nach dem neunten Platz im Qualifying kamen Kessel/Wieth im ersten Durchgang an siebter Stelle in der Gesamtwertung problemlos über die Distanz. Noch besser lief es für sie im zweiten Rennen: vierter Gesamtplatz und dritte Position in der Cup-Klasse.

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