35. Tour Auto (3. bis 9. Mai 2026): Historischer Erfolg für ein deutschsprachiges Porsche-Duo im 911 S/R 2.3 (Rallye Monte Carlo 1970)
Florian Feustel/Katrin Becker nach 2.200 Kilometern als Gesamtdritte im Ziel.
Paris/Biarritz. Die prestigeträchtige Tour Auto spannte den Bogen von Paris in den Südwesten Frankreichs und an die baskische Küste. Die 35. Auflage fand vom 3. bis 9. Mai 2026 statt. Nach dem offiziellen Start vom Château de Courances folgten die 240 ausgewählten Teams einer 2.200 Kilometer langen Route über Frankreichs schönste Straßen.
Die sportliche Reise führte durch Clermont-Ferrand, über den Pont du Gard, nach Toulouse und Pau, bevor sie in Biarritz endete.
Auf permanenten Rennstrecken wie Nevers/Magny-Cours, Albi, Pau-Arnos und schließlich Nogaro ging es um Rundenbestzeiten, zehn Wertungsprüfungen auf abgesperrten Straßen – Special Stages – rundeten das Fahrprogramm ab.
Nach einer unverschuldeten Kollision in Magny-Cours gleich zu Beginn musste der 256 PS leistende Original-Werkswagen, eingesetzt bei der Rallye Monte Carlo 1970, binnen zwei Stunden Servicezeit notdürftig gerichtet werden. Obendrein führte der Zwischenfall zu einem beträchtlichen Rückstand im Klassement.
Florian Feustel, Streckenrekordhalter in Arosa/CH und die professionelle Rallye-Copilotin Katrin Becker starteten auf den zehn Wertungsprüfungen zu einer Aufholjagd, die schließlich zum überlegenden Klassensieg im “Plateau 5/Periode G” führte.
Gleichzeitig belegte das gemischte Doppel schließlich den dritten Gesamtrang hinter zwei deutlich hubraumstärkeren Fahrzeugen. Das Schweizer Kundenteam Urs Beck/Kai Fuchs rundete mit einem weiteren 911 S/R 2.3 des Modelljahrgangs 1970 das gute Teamergebnis ab.
“Wir haben mit unserem Team, aus vier Mechanikern und zwei Zugfahrzeug-Gespannen bestehend, das Optimum erreicht”, sagte Florian Feustel (37), als Porsche-Restaurateur und -Einsatzpartner in Neunkirch im Schweizer Kanton Schaffhausen niedergelassen.
“Unseren Rückstand zu Beginn haben wir bis ins Ziel in Biarritz in 3.56,9 Minuten Vorsprung gewandelt. Wir haben nach dem Treffer auf Flugmodus umgeschaltet und in den Prüfungen rein intuitiv agiert – das war schon großes Kino!”
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