Samstag, 24. Juni 1989, auf der grünen Wiese am Dutzendteich inmitten Nürnbergs: Die Atmosphäre ist auffallend entspannt im zentralen Teil des Fahrerlagers, wo die Porsche-Rennställe des SAT1-Supercups logieren. Es ist die Blütezeit der Gruppe C. Das 1984 anlässlich der 24 Stunden von Daytona eingeführte Erfolgsmodell 962C gibt sich in unzähligen Varianten die Ehre. Nicht nur die Karosserien unterscheiden sich anhand vieler unübersehbarer Details. Auch unter den Kunststoff-Verkleidungen herrscht Artenvielfalt. Nicht nur Porsche selbst produziert aus Aluminium-Blechtafeln genietete und geklebte Fahrgestelle in Monocoque-Bauweise. Eine wachsende Zahl internationaler Lieferanten wie John Thompson mit seinem englischen Unternehmen TC Prototypes hat den Wettbewerb seit 1984 angeheizt. Seinerzeit ist sein Landsmann Richard Lloyd der erste, der sich Vorteile von einem modifizierten Chassis vom Reißbrett des Designers Nigel Stroud erhofft. Der Reigen ist eröffnet: extremes Sportwagen-Racing auf und jenseits der Piste – eine goldene, wenn auch nicht ungefährliche Ära.

Manche dieser Kleinhersteller sind am Norisring mit mehreren Chassis vertreten – so wie John Thompson. Sein Monocoque bildet das Rückgrat des roten Momo-Porsche 962C, den der Sinsheimer Fritz Gebhardt für seinen Mailänder Geschäftspartner Dottore Gianpiero Moretti einsetzt ( … )

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