INTERWETTEN Sports Car Challenge (SCC) im Rahmen der Red Bull Ring Classics (28. – 30. 08.2026): So lief das zweite 25-Minuten-Rennen am Sonntag
Zweiter Tagessieg für Marco Fink, Sven Barth hält im Titelrennen dagegen.
Im Corona-Jahr 2020 stieg Marco Fink vom Zweiliter-Tourenwagen im KW-Berg-Cup in die Sportscar Challenge (SCC) und in das um, was er ehrfurchtsvoll einen “Gruppe C” nennt. Schon sein Vater Rainer Fink pilotierte Rennsportwagen, zum Beispiel von PRC, der Prototypen-Manufaktur von Walter und Emanuel Pedrazza.
Den heutigen Serienchef der SCC und Rennstallbesitzer in Personalunion lernte der BMW-Händler als Erstklässler kennen. Viermal fuhr er in der SCC zum Meistertitel. Bei den Red Bull Ring Classics am letzten Wochenende im August erreichte er zwei Gesamtsiege: das Maximum. Mit dem zur Saison 2026 neu in Dienst gestellten Nova Proto NP 01 BMW triumphierte der Allgäuer am Sonntag mit 3,97 Sekunden Vorsprung auf Marco Werner mit dem 26 Jahre alten Norma M2000 von Georg Hallau.
Sven Barth hält im Titelrennen als Sieger der Pro/1-Wertung auf Ginetta G61 Nissan dagegen – mit leichten Vorteilen aufgrund des Streichresultates: Das schlechteste Ergebnis wird in der Tabelle nicht berücksichtigt.
Während Marco Fink jubelte, musste Christian Klien als Trainingsschnellster des zweiten Qualifyings am Samstagmorgen eine bittere Niederlage hinnehmen. Auf dem Weg in die Startaufstellung konnte der 51-fache Grand-Prix-Teilnehmer nicht die Pole-Position neben Marco Fink einnehmen. Statt dessen blieb der PRC WPR 66 Cosworth DFR 3.5 mit einem Defekt an der Radaufhängung stehen. “Glück im Unglück für uns”, rang Emanuel Pedrazza der Situation eine positive Seite ab. “Ein Schaden im Renntempo ist uns erspart geblieben”. Auch Matthias Lauda konnte nach dem Kompressionsverlust des zweiten Zylinders aus Sicherheitsgründen am Sonntag nicht ins Rennen gehen: ein Jammer nach den dominanten Auftritten in beiden Qualifikationssitzungen am Freitag und Samstag. Lauda und Klien hatten die Bestzeiten unter sich aufgeteilt.
“Wir werden das Duell im kommenden Jahr wiederholen”, stellte Emanuel Pedrazza in Aussicht. Diego Romanini (Open/2) bescherte ihm dennoch einen Klassensieg.
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