Ja, es stimmt: Beim Finale der Tourenwagen Legenden (4. bis 6. Oktober 2019) auf dem Nürburgring wird der 70. Geburtstag des dreifachen DTM-Titelgewinners und ehemaligen Opel-Calibra-Piloten Klaus Ludwig einen gewissen Raum einnehmen. Der Rheinländer plant, seinen Ehrentag stilecht im Renncockpit der Mercedes-Benz-C-Klasse aus dem Fundus des Serienchefs Jörg Hatscher zu verbringen. Aber nicht nur das: Steffan Irmler, Protagonist der Zweiliter-Supertourenwagen-Formel, lädt gemeinsam mit netzwerkeins.com zur #SupertourerReunion der (Opel-)STW-Zeitzeugen ein. Für netzwerkeins-Gründer Carsten Krome ein ganz persönliches Anliegen …

Pfingstsamstag 1999, inmitten einer Fußgängerzone in Kaiserslautern: Der heutige FDP-Bundestagsabgeordnete Olaf in der Beck und Carsten Krome, im dritten Jahr bereits bei der STW-Meisterschaft auf dem Flugplatzkurs von Zweibrücken tätig, treffen den einheimischen Opel-Tuner Michael Lenhart. Was als ein netter Abend unter befreundeten Kollegen beginnt, endet mit dem ungeplanten Einstieg in die erste Tourenwagen-Bundesliga. Schon am nächsten Tag spannen die drei mit dem Sauerländer Heinrich Symanzick zusammen und versehen dessen soeben erst in der Schweiz erworbenen Bemani-Opel Vectra STW mit Aufklebern. Zwei weitere Tage später fällt der Beschluss, den weißen Gebrauchtwagen aus der Schweiz in Lenharts Hausfarbe Brokatgelb umzulackieren – Startschuss zu einer Legende, die nicht nur den Fans der Marke Opel auch 20 Jahre später noch in bester Erinnerung geblieben ist. Das weiß auch Steffan Irmler, der inzwischen selbst einen Opel Vectra STW aus dieser Zeit vornehmlich im Dunlop Saloon Car Cup auf der britischen Insel einsetzt. Zum Saisonfinale der Tourenwagen Legenden auf dem Nürburgring plant er nicht nur einen Gastauftritt vor heimischem Publikum, sondern auch ein besonderes Highlight: Die Zeitzeugen der STW-Ära sind vom 4. bis 6. Oktober 2019 zum Netzwerktreffen eingeladen.

8. August 1989: Int. ADAC Gold-Cup Misano an der italienischen Adria, Heinrich Symanzick geht mit dem Raceline-Opel Vectra mit Startnummer 16 ins Nachtrennen; Fotografie: Carsten Krome Netzwerkeins

„Wie planen nichts Spektakuläres“, erklären Steffan Irmler und netzwerkeins-Gründer Carsten Krome, „sondern ein nettes Come-Together mit Fototermin anlässlich der Tourenwagen Legenden auf dem Nürburgring.“ Angesprochen sind alle Zeitzeugen aus der STW-Ära, die 1993 mit dem ersten Opel Astra Stufenheck in der DTM ihren Lauf nahm und sich am 1. Mai 1994 mit der Premiere des ADAC Tourenwagen Cups auf der Berliner Avus fortsetzte. Die Einführung der DTM 2000 leitete weitere sechs Jahre später das Ende der Zweiliter-Formel ein. „Wir waren dabei“, erinnert sich Carsten Krome, der am 22. Mai 1999 in Zweibrücken den Impuls zum brokatgelben MLK-Tuning-Vectra setzte und den Kontakt zum Sauerländer Motorenbauer Dietrich „Bimbo“ Risse herstellte. „Wir hatten auf der Essen Motor Show 1992 zehn Ausstellungstage gemeinsam verbracht. Das Magazin flash Opel Scene International und seine weiße Opel Kadett C Limousine, im Veedol-Langstreckenpokal Nürburgring 1991 von Karl-Heinz Engelsberg gefahren, ergaben eine ideale Kombination. Der Kontakt zu ihm und Otto Adamski blieb immer bestehen. 1999 nahm er schließlich an Fahrt auf. Schon beim Int. ADAC-Preis der Tourenwagen von Sachsen-Anhalt am 20. Juni 1999 im Motorpark Oschersleben waren wir ein Team“, erinnert sich Carsten Krome. „Abgesehen von Dietrich Risse, der im Januar 2018 leider viel zu früh verstorben ist, sind viele Beteiligte der STW-Ära noch immer im Motorsport aktiv. Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit allen, die sich angesprochen fühlen.“

Nicht zum ersten Mal laden Steffan Irmler und Carsten Krome zu einer #Reunion ein. Bereits am 8. August 2015 – vor mehr als vier Jahren, lange vor der Gründung entsprechender Tourenwagen-Rennserien – brachten sie die ehemaligen Fahrer des Vogelsang-BMW 325i „Liesal“ anlässlich des 43. AvD-Oldtimer-Grand-Prix auf dem Nürburgring zu einem Netzwerktreffen mit Fototermin zusammen. Der Gruppe-A-Tourenwagen hatte mit Olaf Manthey an der DTM 1986 teilgenommen, zusätzlich war bei einigen Europameisterschaftsläufen Kurt König mit von der Partie. „Daran knüpfen wir sehr gerne an“, fasst Steffan Irmler zusammen, „und wir freuen uns über alle, die unsere Idee weitertragen.“

Verantwortlich für den Inhalt: Carsten Krome Netzwerkeins

Sie möchten in die spannende Vorgeschichte eintauchen? Gerne, hier! 

Blitz und Donner: Begeisterung kann #BergeVersetzen. Der lange Weg zu einem großen Moment vor 20 Jahren in Oschersleben.

https://www.netzwerkeins.com/2019/05/14/blitz-und-donner-begeisterung-kann-berge-versetzen-motopark-oschersleben-1999/